Sonntag, 30. Dezember 2012

Stashreduction

Pünktlich zum Jahresende sollte nun vielleicht die Strickstatistik kommen. Aber das Wort sollte sagt schon alles. Die kommt jetzt noch nicht - nachher Ihr wisst schon ;-) - aber ein wenig Stashabbau wollte ich noch forcieren.

Beim räumen gestern sind mir mal wieder die vorhandenen 13 Knäuel Lana Grossa Leggero entgegen gekullert. Aus dem Garn hatte ich im vergangenen Jahr schon meinen green Cinnamon gestrickt, der wirklich total kuschelig ist und mir natürlich als alte Grünverfechterin ausnehmend gut gefällt.






Wenn ich aber ganz ehrlich bin, dann reicht mir eine Jacke aus dem Garn (Verbrauch übrigens schlanke 6 Knäuel) vollkommen aus und ein zweites oder gar drittes Strickstück aus dem selben Garn möchte ich nun wirklich nicht haben.



Deshalb darf das Garn meine Vorratskisten verlassen. Für 1 Euro pro Knäuel dachte ich mir, lasse ich es gehen. Wer alle 13 Knäuel nimmt bekommt noch zwei Restknäuel aus der gleichen Partie mit dazu. Ach so ja, die Versandkosten kommen natürlich noch dazu.

Soweit die Kone läuft

Wie die Zeit rennt, das ist unglaublich. Ein paar Tage Urlaub vor dem Jahreswechsel bringen zwar einiges an Entspannung und gerade stricktechnisch wird vieles erledigt, aber die Sachen fotografieren sich leider nicht von selbst. Ausserdem staune ich gerade über das Phänomen, dass wenn man mehr Zeit hat, noch mehr liegen bleibt als sonst. Kann ich ja schließlich nachher noch machen.........*grumpf* Nachher ist aber das Licht wieder doof, ich habe da auch keine Lust und schiebe es auf nachher, nachher und dann morgen. Da ist schließlich auch noch ein Tag. Ist das das Rentnersyndrom? Wenn ja, dann versteh ich das langsam.

Da ich mich aber nicht hetzen lassen will und trotzdem nicht immer mehr vor mir herschieben möchte, gibt es die Sachen nun häppchenweise.

Damit wäre als erstes - die einzigen Bilder die ich gestern geschafft habe und die trotzdem nicht besonders gelungen sind - wäre ein Schal, den ich für die Obdachlosen genadelt habe. Bei mir kullern gefühlte tausend Konen mit irgendwelchen unidentifizierbaren Resten rum, die ich schon entsorgen wollte, bis mir die Idee kam, die für Schals für Obdachlose zu vernadeln. Dann erfüllt die Wolle wenigstens noch einen Zweck, die freuen sich und .....wenn die Konen, die doch einiges an Platz wegnehmen weg sind freuen wir uns hier auch. Nennt man dann wohl eine Win-Win-Situation. Und ja, es fällt mir nach wie vor schwer, Wolle einfach in die Tonne zu kloppen. Bei anderen Dingen geht das schon recht gut, bei Wolle gar nicht. Aber was solls, ich brauch sowieso immer wieder mindless Projekte und solche Schals sind perfekt dafür. Im vergangenen Jahr habe ich aussortierte Wolle an eine andere Strickerin hier vor Ort weitergegeben, leider habe ich die Kontaktdaten nicht mehr, weil ich von einer Verteilliste geflogen bin. Na gut, dann vernadel ich halt selbst oder entsorge doch das ein oder andere. Hauptsache Stashabbau!

Eimal schön dunkles Bild:

 und dafür das ein wenig überbelichtet, dafür kann man was vom Muster erkennen.


Was das Material angeht bin ich mir gar nicht sicher, aber vom Griff her würde ich sagen, wenig bis gar kein Polytier, viel Wolle und ich könnte schwören, dass da auch sowas wie Kaschmir dabei sein könnte. Jedenfalls kuschlig, flauschig und mollig warm. :-)

Notiz an mich selbst: Neue Kamera könnte nicht schaden. :-(

Technische Daten:
Material: 208 g Konenwolle unbekannter Herkunft
Muster: improvisiert, aber merkenswert
Größe: 35 x 1,80 m

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Feddisch und weeeeg

Seit dem ersten Dezember darf ich mich täglich über einen Adventskalender eines lieben Strickerin freuen. Jeden Tag wird ein Adventskalendermail verschickt mit den verschiedensten Aufgaben. Immer sehr spannend was es so zu tun gibt. Dabei ereilte mich allerdings auch die Aufgabe eine lange aufgeschobene Aufgabe endlich zu erledigen und mein Blick fiel natürlich mal wieder auf die Projekte die zwar fertig sind aber zu welchen noch die Fäden zu vernähen waren. Seufzend machte ich mich an die Arbeit und habe wirklich alle Fäden vernäht und alle Nähte geschlossen. War auch gut so, denn eine schwangere Kollegin verabschiedete sich die Tage in den Mutterschutz und ich konnte natürlich nicht widerstehen hierfür etwas auf die Nadeln zu werfen. War also ohnehin allerhöchste Zeit das komplett fertig zu machen.

In die Übergabe ging dann ein Garter Stich Baby Kimono, leicht abgewandelt, weil ich ein glatt rechts Paneel eingestrickt habe, was mir deutlich besser gefällt.




Technische Daten:
Muster: Garter Stitch Baby Kimono von Loji Locatelli
Material: 150 g Tahiti Baumwollgarn
Größe: tja, ich hoffe mal passend für ein Neugeborenes ????

Und weil noch Garn übrig war, habe ich auch noch eine passende Mütze dazu gestrickt. Hierfür gilt:

Technische Daten:
Muster: Shadow Stripes Hat von Pattti Pierce Stone
Material: 40 g Tahiti Baumwollgarn
Größe: naja, siehe oben *hust*

Und wenn mir nun noch jemand sagen kann wie ich hier ein Bild um 90 Grad drehen kann ohne dass es alles verzieht, wäre ich sehr dankbar.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Bücher?

Gerade komme ich aus unserem Keller und förderte dort eine Kiste mit alten Karl May Büchern zu Tage. Wirklich gut erhalten. Leider kann man da schon fast sagen. Denn wenn sie es nicht wären, hätte ich die gleich mal in die Tonne gekloppt aber so.....

Habt Ihr eine Idee wer daran noch Interesse haben könnte? Zum Wegwerfen wirklich zu schade, aber lesen werde ich die wohl nicht (noch mal) mehr.

Socken 20/2012

Da kam nach meinem letzten Post die Frage auf, was um Himmels willen ein Tawashi ist. Eigentlich ganz einfach. Ein Tawashi ist sozusagen ein gestrickter Scheuer- bzw. Putzschwamm. Jetzt bin ich aber (noch) nicht so verrückt einen Putzlappen gleich welcher Art für den Haushalt zu stricken. Aber als Gesichtswaschlappen haben die Dinger bei uns einfach überzeugt und Göga reist nur noch mit Tawashi im Gepäck. *grins*

Und dann habe ich auch gleich noch die Nähnadel geschwungen und hab damit ein Projekt vom Ufo Berg endgültig abgetragen. Aber natürlich lauert da noch das eine oder andere. *seufz*

Für die Basarkiste habe ich ein weiteres Paar Socken genadelt. Immer schön schlicht und nur die Färbung wirken lassen oder mit anderen Worten mindless knitting für den Abend.






Und nein, ich zeige nicht die selben Socken nochmal, sondern ich habe ein zweites Paar Socken von der selben Opal-Kone abgenadelt, damit die auch mal weniger wird.

Technische Daten:
Muster. einfach nur Stino
Größe: 40/41
Material: 76 g Opal-Sockenwollkone

November-Statistik

1 Paar Socken Größe 34/35  64 g

keine Sockenwolle:

Sonnenschirmhülle  96 g

Tawashi  20 g

Macht zusammen diesmal magere 180 g.

Ob es im Dezember mehr wird? Obwohl ein bißchen was liegt noch hier zum Fäden vernähen und spannen. Sollte ich vielleicht mal in Angriff nehmen, dann schrumpft mein Stapel im Ufo-Korb gleich wieder auf ein erträgliches Mass. :-))

Donnerstag, 29. November 2012

Weitere Begeisterung

Weitere Begeisterung konnte ich die Tage bei Göga mit der Anfertigung eines neuen Tawashis erzielen. Der alte war doch schon sehr in die Jahre gekommen und ich nötigte ihn in unserem letzten gemeinsamen Urlaub, diesen vor Ort noch zu entsorgen. Seither jammerte er leise vor sich hin, wenn es auf Dienstreise ging ohne seinen geliebten Tamawashi. Natürlich konnte ich das so nicht stehen lassen und habe deshalb kurzentschlossen am Wochenende meine Baumwollreste rausgekramt und genadelt. Nach zwei Stunden war das Objekt der Begierde fertig und wanderte mit glänzenden Augen bereits ins Dienstreisegepäck dieser Woche. *kicher*






Im Rücken hat der Tamawashi noch eine reisetaugliche Schlaufe zum Aufhängen erhalten:





Ich denke da muss ich wohl nochmal ran und einen Wechsel-Tawashi stricken. Reste hätte ich jedenfalls noch genug da.

Technische Daten:
Muster: Tawashi Knot von Marte Fagervik
Material: 20 g Peaches & Creme solid in zwei Blautönen

Sonntag, 25. November 2012

Hitverdächtig

Es ist zwar schon eine Weile her, dass sich die Strickwütigen im Münchner Umkreis bei Oberbayern strickt getroffen haben aber es war sehr schön und es konnte wieder viel Neues gesehen und gelernt werden.

Natürlich empfiehlt es sich zu solchen Treffen immer extrem-mindless Projekte zum Stricken mitzunehmen. Da hatte ich auch gerade das Passende in Arbeit. Einfach ein laaaanger Schlauch immer glatt rechts in der Runde herum, also völlig problemlos. Womit ich allerdings nicht in diesem Ausmaß gerechnet hatte, waren die erstaunten, entsetzten und teilweise auch leicht entgeisterten Gesichter, als ich das Geheimnis gelüftet habe, was das hier werden soll:





Vor einiger Zeit hatte ich auch schon hier im Blog mal darüber nachgedacht, was um alles in der Welt ich aus den nach der Tasche noch verbleibenden Knäuel Plastik-Garn in marineblauschimmern machen könnte. Die Lösung lag aber schnell auf der Hand. Die Plastikhülle unseres Sonnenschirms ist in die Jahre gekommen und fleddert nur noch so in Fetzen um den Schirm herum. Gögas Idee hierfür eine Hülle zu nähen stiess bei mir auf keine Begeisterungsstürme, darauf hatte ich keine Lust, aber in dem Moment gerade die restlichen Knäuel in der Hand..........Lange Rede kurzer Sinn, die Hülle ist nun fertig und passt wie angegossen um den Schirm. :-) Verstehen konnte das in der Strickerinnen-Runde so gut wie keiner aber Göga findet das nun extrem praktisch und der Schirm hat eine neue Hülle und kann nun bestens verpackt endlich mal wieder in den Keller wandern um zu überwintern. :-)))

Gerade aufregend war das Stricken des fast 1,80 m langen Schlauchs mit Nadelstärke 2,5 mm zwar nicht gerade. Aber manchmal bin ich dankbar wenn ich einfach so vor mich hinnadeln kann, ein verwendbares Ergebnis erziele und damit auch noch ein wenig geliebtes Garn aus meinem Stash verarbeitet habe. Jetzt ist nur noch ein einziges 25 g Knäuel übrig und das werde ich vermutlich dann endgültig entsorgen.

Was habt Ihr denn schon so gestrickt für das Ihr nur hochgezogene Augenbrauen der anderen Strickerinnen geerntet habt? Da wäre ich mal neugierig drauf.

Technische Daten:
Muster: keines einfach abgemessen und losgenadelt
Material: 96 g Lang Mystic in dunkelblau

Samstag, 17. November 2012

Sonntag, 4. November 2012

Socken 19/2012

Heute gehts gleich mit Socken weiter, aber zur Abwechslung mal Muster-Socken. Zu dem Muster kann ich sagen, daß es wirklich hübsch ist, sich angenehm verstrickt, ABER.....irgendwas ist ja immer.....*kicher*
Eigentlich hatte ich die Socken für eine Größe 38/39 mit 60 Maschen und etwas dickerer Nadel, wie in der Anleitung empfohlen, angeschlagen. Als ich kurz über der Ferse war, wurde mir klar, das Muster zieht sich so stark zusammen, da ist nix zu wollen und ich bin auf Kindergröße umgestiegen. Geworden ist es jetzt eine 34/35 und die sitzt trotzdem nicht locker. Wer das Muster nachstricken möchte, dem empfehle ich für Erwachsenengrößen mal lieber 80 Maschen anzuschlagen und das ist kein Witz!!!! Just in case....





Technische Daten:
Muster: Saucy Socks von Jacquellyn Vance-Kuss (kostenfrei!)
Größe: 34/35
Material: 64 g Gedifra Socks eine Spendensockenwolle von Lisabeth (an dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön!!!!)

Und mein Beitrag zu Halloween waren diese Cupcakes. schwarze Schokocakes mit Orangenglasur und Knisterflakes. ;-)

Oktober Statistik

1 Paar Socken Gr. 39   76 g
1 Paar Socken Gr. 43/44  78 g

1 Schal 104 g

Verbrauch Sockenwolle:  258 g

1 Raglanpulli    404 g

Gesamtverbrauch Wolle: 662 g


Montag, 29. Oktober 2012

Socken 18/2012

Kaum ist mal wieder etwas erledigt, worauf man so gar keine Lust hatte, geht das normale Fäden vernähen schon gleich viel leichter von der Hand. Heute zum Beispiel von diesen Stinosocken aus einem Regia-Ringelgarn, das mir von den Farben her so gut gefällt, daß die Socken rein zufällig *hust* in meiner Größe fertig gestrickt wurden. Logische Konsequenz: sie ziehen in meine Sockenschublade ein:





Technische Daten:
Muster: einfach Stino
Größe: 39
Material: 76 g Regia Sierra Color Farbe 5546

Sonntag, 28. Oktober 2012

Uraltufo

Ja, genau Ihr habt schon richtig gelesen. Seit Monaten habe ich mich damit beschäftigt ein uraltes Ufo endlich mal abzubauen. Erst lag das Teil zwei Jahre angefangen in meinem Strickkorb und ich hatte keine Lust mehr weiter zu stricken. Warum? Keine Ahnung, so richtig kann ich das auch nicht mehr sagen. Als ich am Anfang des Jahres dann den Entschluß fasste, mich heuer mit dem Thema "Ballast abwerfen" zu beschäftigen, kam ich natürlich bald auch auf meinen Strickkorb und ich zog das "alte Ding" mal wieder hervor. In der Zwischenzeit hätte ich das Teil schon fast mehrmals in die Tonne kloppen können. Ich habe festgestellt, dass ich am Rücken einen Chartfehler hatte, der mir dann nach längerer Überlegung aber besser gefiel als das Original und ich hab es belassen. Die Blende aus der Originalanleitung war einfach fürchterlich und ich suchte nach einer anderen Lösung. Dörte hatte hierzu die erlösende Idee und die Blende wurde fertig gestellt. Dann dauerte es eine Weile bis ich endlich mal die Fäden vernäht hatte - bei der dicken Wolle wahrlich kein Vergnügen. Ich zog los und besorgte Knöpfe die sich auch nicht alleine auf das Teil nähten. Kaum waren die Knöpfe dran und ich probierte an, musste ich feststellen, dass die Blende überall zwischen den Knöpfen so dämlich aufklaffte, dass ich das unmöglich so lassen konnte. Heute endlich habe ich mich dazu aufgerafft und hab nun die Knopf-Blende zur Zierblende gemacht und kurzerhand zugenäht. Bei der Weite des Ausschnitts lasse ich die Knöpfe ohnehin niemals offen.

Lange Rede kurzer Sinn ich habe damit nun endlich mein drittältestes Ufo abgearbeitet. *stolz bin* Ich kann es gut tragen, mir gefällts, es passt wie angegossen und es sieht sogar mit einem dazu passenden Langarmshirt drunter gut aus, so dass ich es auch jetzt tragen kann. Was will Frau mehr?

Das Oberteil wandert nun in die Waschmaschine und vielleicht folgen irgendwann mal noch Tragefotos. Nun siehts jedenfalls so aus:





Technische Daten:
Muster: Raglanpulli im Tunikastil aus Linea Pura 3 von Lana Grossa
Material: 404 g Lana Grossa Linea Pura Organico in grau-grün
Größe: Meine!!!!!

Und wer sich jetzt wundert, warum ich ausgerechnet das drittälteste Ufo rausgezogen hatte. Dafür gibts sogar eine logische Erklärung. :-)  Das älteste ist meine Patchdecke, die nun sowieso in den letzten Zügen liegt (es fehlen noch ca. 25 Patche und die Umrandung) und schon immer als Langzeitprojekt ausgelegt war. Das zweit älteste ist ein Bolero aus einem sommerlichen Garn, bei dem ich mir erst noch klar werden muss, ob ich das Teil jemals anziehe oder doch lieber ribble. Und dann war die Tunika als drittältestes Ufo der logische Nachrückkandidat, oder?

Sonntag, 21. Oktober 2012

Socken 17/2012

Die nächsten Fäden sind vernäht und ein weiteres Sockenpaar fertig für den Einzug in die Basarkiste. Ich kann Euch sagen, die Kiste platzt wirklich bald aus allen Nähten und ich bin froh, dass diese bald wieder geleert wird. :-)

Das Sockenpaar kommt mal wieder ganz unspektakulär als Stino-Paar daher. Die Wolle ist eine Opal-Konenwolle und ich habe nicht den blassesten Schimmer was das wohl sein könnte. Habt Ihr eine Idee?






Technische Daten:
Muster: einfach nur geradeaus
Material: 78 g Opal Konensockenwolle
Größe: 43/44

Samstag, 20. Oktober 2012

Und nach und nach werde ich mal so die Fäden meiner neuesten Erzeugnisse vernähen und Euch gerne zeigen.

Da wäre als erstes mal ein Resteverwertungsprojekt. Ein neuer Schal nach der Methode des Mini Mania Scarfs diesmal in allen Farben rund um gelb rot und orange. Der Schal ist mit ca. 1,60 m schön lang und wird in die langsam überquellende Basarkiste wandern.



Technische Daten:
Muster: Mini Mania Scarf
Material: 104 g Sockenwollreste
Größe: 25 cm x 1,60 m

September-Statistik

Nach einer etwas längeren Urlaubs- und Kreativpause möchte ich mich wieder zurückmelden. Auch wenn ich nicht untätig war, was das Stricken anbelangt folgt jetzt erst mal die September-Statistik.

1 Paar Socken Größe 42   86 g

Und das wars auch schon. Sehr übersichtlich, gelle?

Dienstag, 4. September 2012

Socken 16/2012

Obwohl sich im Sockenwonderland auf der Sockenfront nicht so wahnsinnig viel tut, gibts doch wieder ein fertiges Paar zu sehen. Damit habe ich sogar schon im September das erste Weihnachtsgeschenk abgenadelt. Mann bin ich stolz auf mich. *prust*

Viel gibts ja zu den Socken nicht zu sagen, ausser dass ich davon ausgehe, dass Sie Schwiegertiger bestimmt gut gefallen werden, wollte er doch mal ein paar "lebendigere Männersocken". Mal sehen ob die schon die Obergrenze der Lebendigkeit kratzen oder ob ich demnächst Farbtechnisch noch eine Schippe drauf legen kann. Das war jetzt der zweite und letzte meiner Wellen Color Knäuel. Eigentlich schade, denn mir gefällt die Musterung recht gut, aber typisch Regia gibts die Kollektion natürlich schon längst nicht mehr. Was solls, in meinem Stash gibts noch *nuschel* Sockenwollknäuel zum verstricken, da findet sich bestimmt noch das eine oder andere lebendige Knäuel. ;-)







Technische Daten:
Muster: einmal gradaus und dann rechts abgebogen
Material: 86 g Regia Wellen Color Farbe 07553
Größe: 42

August Statistik

2 Paar Socken Gr. 39  154 g


Frühchenpatchdecke 150 g

Verbrauch Sockenwolle: 304 g

Einkaufstasche 138 g

Verbrauch Gesamt: 442 g

Auch nicht schlecht. Sowas läppert sich irgendwie immer.

Mittwoch, 29. August 2012

Socken 15/2012

Vor ziemlich langer Zeit hatte ich mal ein Muster aus Ravelry gefischt das mir super gut gefiel. Natürlich habe ich damals auch sofort angeschlagen und das nicht nur einmal. Jedesmal wenn ich ein paar Reihen gestrickt hatte musste ich feststellen, dass die Wolle irgendwie nicht mit dem wunderschönen Muster korrespondieren wollte. Als ich dann meinen Strickkorb mal wieder sortierte kam mir ein wunderschöner Strang Bambussockenwolle zwischen die Finger, den mir mal eine nette Ravelrianerin aus USA mitgebracht hatte als ich mich bereit erklärte zusammen mit Ihr zur Wollmeise zu düsen. Gewickelt war der Strang recht flugs und schon die ersten Reihen mit dem Garn fand ich einfach wundervoll. Das Garn Serenity Stitches Up & Atom war eine helle Freude beim verstricken. Es ist wunderbar griffig und gleitet wie Butter über die Nadeln. Diese starke Blaumelange eignete sich auch sehr gut für das Marina Piccola Muster und damit ist natürlich vollkommen klar, dass diese Socken genau in eine Schublade einziehen werden, nämlich meine. *grins*.

Und hier der Beweis:





Ja, ja ich weiß vom Muster sieht man hier wenig. Vielleicht ist dann dieses Bild besser?

Ich liebe diese Socken jetzt schon!




Technische Daten:
Muster: Marina Piccola von Kate Gilbert
Material: 78 g Serenity Stitches Up & Atom
Größe: 39





Leider scheint das Garn nicht mehr erhältlich zu sein, denn wenn ich den auf der Banderole angegebenen Shop aufrufe, dann führt das ins Nirvana. Schade, das hätte ich gern noch öfter verstrickt.

Sonntag, 19. August 2012

Jutebeutel war gestern

Vor zwei Monaten kramte ich mal wieder in meinen Stashkisten und zog die mit den ältesten Garnen raus. Als ich dort das Garn Mystic von Lang Yarns in einer Menge von 250 g rauszog, kam ich ins grübeln. Ein reines Polytierchen und ich fragte mich was mich damals wohl geritten hat, das zu kaufen. *seufz* Eine längere Suche in Ravelry brachte mich auf die Idee das Zig-Zag-Top von Frau Isager damit zu stricken. Natürlich war ich nicht gerade davon angetan aus einem reinen Polytierchen ein Oberteil zu stricken, aber das Exemplar das es aus genau dem Garn bei Ravelry zu sehen gibt, liess mich meine Bedenken über Bord werfen.

Bei der Maschenprobe befielen mich größere Zweifel und ich guggte nochmal genau hin. Manchmal hilft das. Zumindest in diesem Fall zu der Erkenntnis, dass es nur als Beilaufgarn benutzt wurde. *grummel* Als ich die Maschenprobe so zwischen den Fingern drehte drängte sich mir die Erinnerung an ein Plastiktaschennetz meiner Omi auf. Das liess mich auch nicht mehr los und ich strickte einfach mal weiter und die Idee eines Einkaufsbeutel in mystisch glänzendem Mitternachtsblau nahm weitere Gestalt an. Da dachte ich mir: "Wurscht, einfach mal jede Vernunft über Bord werfen und ausprobieren." Die Kommentare und schiefen Blicke von Göga erspare ich Euch an dieser Stelle. Aus der Maschenprobe wurde der Boden für die Tasche. Aus dem Boden habe ich die Maschen für die Taschenwand aufgenommen und an den Kanten mit einer vertikalen Stricknaht versehen. Dann ging es immer schön mindless glatt rechts voran und ich habe kurzer Hand Henkel eingestrickt, eine links-Kante eingearbeitet und für den Henkelteil nochmal ein gutes Stück zurück. Abgekettet und die Naht an die Tasche genäht, flugs *ha ha* die Henkel innen umhäkelt und fertig war das gute Stück.

Eine meiner Ideen war, dass ich zur Stabilisierung der Henkel oben noch beidseitig ein Rundholz einnähe. An sich kein schlechter Gedanke, aber ich hatte keines zur Hand und so habe ich darauf verzichtet. Das nächste Mal würde ich das aber tatsächlich machen. Der Beutel ist zwar stabil aber wenn ich schwerere Sachen einlade, dann biegt es die Henkel doch ein wenig durch. Gut, das nächste Mal bin ich schlauer, denn nun mache ich die Naht nicht mehr auf. ;-)

Von der Größe her, passt ein normaler C4-Umschlag rein und ich kann noch bequem durch die Henkel greifen:






Hier nochmal der Henkelbereich, mit linker Umschlagkante und umhäkelten Grifflöchern:




Und hier kann man sehen, dass hinter den C4-Umschlag noch einige weitere reinpassen, weil ich beidseitig eine Seitenkante eingearbeitet habe:




Besonders verblüfft bin ich ja, dass es mir gelungen ist ohne Anleitung ein durchaus vorzeigbares Teil zu schaffen, das ich nun stolz zum Einkaufen ausführen werde. :-)) Klar, so eine Tasche ist nicht weiter schwer, aber ich finde die Details für mich Detailmuffel schon bemerkenswert. *kalauer* Jedenfalls überlege ich gerade mir in Zukunft nur noch Eigenkreationen zu stricken, die passen vielleicht besser als all die Teile die man manchmal so strikt nach Anleitung fabriziert. Ich bin jedenfalls angefixt.

Technische Daten:
Muster: keins, weil selbst hingepfriemelt
Größe: ca. C4-Umschlaggröße
Material: 138 g Lang Yarns Mystic

Da fällt mir ein, dass wir eine neue Hülle für unseren Sonnenschirm brauchen, ob ich mit dem restlichen Garn mal darüber nachdenken sollte????


Mittwoch, 15. August 2012

Patchdecke

Vielen Dank für Eure hilfreichen Kommentare zur Fertigstellung der BW-Tunika. Wobei ich mich ein wenig über den Glückwunsch zum fertig gestellten Pulli gewundert habe. Egal, ich denke ich werde es die Tage dann mal in Angriff nehmen. Die doppelt gestrickte Blende ist vielleicht mit dem dicken Garn ein wenig zu viel aber die Idee mit dem Perlmuster gefällt mir total gut. Mal sehen, ich berichte auf alle Fälle hier an dieser Stelle. :-))

Meine große Patchdecke nimmt langsam Formen an und ich habe "nur" noch rund 50 Patches zu stricken. Zeit sich mal Gedanken darüber zu machen, wie ich den Rand gestalte. Bei den Frühchendeckchen habe ich schon einiges ausprobiert wie umhäkeln, krause Blende anstricken und einiges mehr, aber nichts hat mich wirklich zufrieden gestellt. Bis mir die Idee kam, doch eine Icord anzustricken. Praktisch, dass im Moment gerade ein weiteres Frühchendeckchen der Fertigstellung harrte. Nach ein wenig rumexperimentieren habe ich mit der Icord auch eine Version gefunden, die die unterschiedlichen Farben der Patches nicht durch den Rand durchscheinen lässt und das Ergebnis hat mich nun so überzeugt, dass ich das wohl auch an der großen Decke genauso machen werde. :-))






Sieht doch von vorne und hinten gut aus, oder?

Und das ist die ganze Decke, wenn auch noch ungewaschen und deshalb ein klein wenig zippelig. Das gibt sich aber erfahrungsgemäß nach dem Waschen immer gut.


Technische Daten:
Muster: Patchdecke gaaanz simpel

Größe: ca. 48 x 48 cm
Material: 150 g Baumwollsockengarnreste

Samstag, 11. August 2012

Hilfe erwünscht

Im Grunde könnte ja das nächste Strickstück schon fertig sein. Seit gefühlten Ewigkeiten - und erhlich gesagt auch seit gemessenen Ewigkeiten - nadele ich mit größeren Unterbrechnungen an meiner Baumwolltunika rum. Im Prinzip bin ich auch schon an der Knopfleiste angelant und habe die eine Seite schon gestrickt aber in Wahrheit bin ich damit einfach mehr als nur unzufrieden. Die Blende ist mit 1 re 1 links quer angestrickt und wirkt mit diesem dicken Garn (Organico von Lana Grossa mit Nadelstärke 5) einfach nur klobig ohne Ende.

Damit Ihr eine Vorstellung bekommt was ich meine habe ich mal ein paar Bildchen - sowohl im angezogenen Zustand als auch nicht - mitgebracht:





Und so sieht das Original aus:





Eines ist mal klar, so kann es nicht bleiben, aber eine zündende Idee wie ich es anders gestalten kann, kam mir auch nach zwei Monaten noch nicht. Vielleicht bin ich hier betriebsblind und Ihr überschüttet mich nun mit sinnvollen Vorschlägen. *hoff hoff*

Meine Idee war ursprünglich, das Teil bis zur Abhnahme der vorderen Blendenkante wieder aufzutrennen und den Mittelteil dann einfach glatt rechts hochzustricken. Da hat mir eine nette Strickerin schon abgeraten und ich glaube auch sie hat Recht, dass das nach nix aussehen wird. Sie riet mir dazu die Maschen an der Blendenkante unten aufzunehmen und einen Zopf analog der anderen in die Lücke einzustricken. Im Grunde schon gut, aber ich frage mich, ob es nicht noch andere Möglichkeiten gibt.

Was meint Ihr???

Und ja, ich stehe da ein wenig verkrampft, weil ich nicht so viele Einblicke gewähren wollte, dass ich hier noch einen Nebenerwerb eröffnen könnte. *lach*

Ihr habt es so gewollt

 denn einige von Euch haben dafür plädiert weiterhin Strickstücke hier zu sehen zu bekommen. So soll es sein.

Man mag es glauben oder nicht, aber zumindest ein Paar Socken ist fertig geworden. Strickzeit: Ende Juni mit vieeeelen Unterbrechungen bis jetzt. *hust* Und das obwohl es sich nur um Stinos handelt, die Göga auch schon schwer begeistert adoptiert hat. :-)





Technische Daten:
Muster : einfach grade aus
Größe: 39
Material: Regia Wellen Color Farbe 07552

Mittwoch, 1. August 2012

Juli Statistik

1 Schal Knick   224 g

Das wars auch schon für Juli. Noch weniger wäre gar nix mehr. Aber ich bin guter Dinge, daß es im August wieder mehr zu sehen gibt. Oder wollt Ihr gar nix mehr sehen?

Sonntag, 15. Juli 2012

Knick mit überwindbaren Hindernissen

Wie versprochen hier schon mal das erste im Juli fertig gewordene Projekt. Schön mindless wie ich es im Moment brauche damit überhaupt etwas vorwärts geht und geeignet um ungeliebten Stash abzubauen ein super geeignetes Schalmuster.

Für einen Bobbel Designergarn welches ich mir für Socken so gar nicht vorstellen konnte - auch wenn es ursprünglich dafür gedacht war - fand ich das Muster Knick bestens geeignet. Ein Schal bei welchem Vorder- und Rückseite genau gleich aussehen. Im Grunde ein absolutes Mindlessmuster, nur für mich offensichtlich nicht. Das Muster ging mir, so einfach es zu stricken ist, nicht wirklich von der Hand. Als sich der Designerbobbel dem Ende zuneigte war mir der Schal irgendwie nicht lang genug und ich kramte in den unendlichen Weiten meines Stash nach etwas Vergleichbarem rum. Fündig wurde ich auch, nämlich mit so einem ähnlichen Designergarn und so habe ich schlußendlich für den Schal zwei Garnrollen verbraucht die ich gedanklich fast schon aussortiert habe. Was zählt ist das Ergebnis - denn das Garn ist verbraucht und damit weg. Der Schal wandert in die Kiste für die Obdachlosen, die einen warmen Schal für den Winter sicher gut gebrauchen können und die sicher nicht akribisch darauf achten, dass es durchgängig eine Farbe ist. Wobei ich die beiden Farben über 20 cm langsam übergeblendet habe, so dass es sogar gewollt aussieht. Was will man mehr? :-))

Und hier das gute Stück zur Ansicht:











Technische Daten:
Muster: Knick von Sabine Naumann
Material: 224 g Designergarn in zwei Blautönen
Größe: ca. 25 cm x 1,80 m



Samstag, 14. Juli 2012

Juni Statistik

Oh, oh....jetzt gabs ja schon ziemlich lange keinen neuen Post mehr, komme auch schon wieder zu nix mehr. Sogar die Statistik für Juni fehlt noch. Das will doch gleich mal nachholen und dann muss ich guggen, was es noch so zu zeigen gibt. :-)

1 Paar Socken Größe 39   72 g
1 Paar Socken Gr. 40/41   76 g

Mini Mania Scarf   132 g

Verbrauch Sockenwolle:  280 g

Show your Colors Tuch   296 g
Swallowtail Shawl  72 g

Verbrauch andere Wolle: 368 g

Gesamtverbrauch: 648 g

Nicht schlecht. Im Juli wird sich da ein ganz anderes Bild zeigen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

What a difference a chart makes

Neue alte Erkenntnisse können mich zuweilen ja schon in leichtes Verzücken geraten lassen. Der Tatbestand, dass wir zu Hause keinen Drucker haben, veranlasst mich hin und wieder dazu, doch mal eben schnell *räusper* vom PC abzustricken. Bei reihenweisen Musterbeschreibungen geht das auch ganz gut bei Charts hingegen weiss ich immer nie wo ich bin.

Aus diesem Grund und mangels häusigem Drucker begann ich den Swallowtail Shawl dann auch nach der Reihenbeschreibung zu stricken, was mich einigermassen in den Wahnsinn trieb. Irgendwann wurde es mir zu blöd andauernd nachzufieseln und zurückzustricken und ich druckte mir das Chart dann doch mal aus. Und ab diesem Zeitpunkt flutschte die Chose und es ging zügig voran. Es hilft mir ungemein einen Gesamtüberblick zu haben, die Zeichenreihenfolge mit einem Blick abzuspeichern und dann geht der Rest eigentlich schon fast blind und auch fehlerlos von Statten. Da kann man nur sagen: What a difference a chart makes!

Dieses Beispiel zeigt mir mal wieder warum ich es nicht nachvollziehen kann, dass einige Strickerinnen - allen voran USA - lieber nach ausgeschriebenen Mustern stricken. Gut ich muss ja nicht zwangsläufig alles verstehen. Mein Shawl ist jedenfalls fertig geworden.

Er gefällt mir sehr gut. Das Muster strickt sich - mit dem Chart! - fast von alleine und sieht bei genauerer Betrachtung auch sehr gut aus. Die Größe des Tuches ist zwar ausbaufähig, aber wenn man nur ein kleines Tüchlein möchte ist es wirklich ideal, so für um den Hals ganz prima.

Nachdem das Show-your-Colors-Tuch bereits die heimischen Gefilde verlassen hat und unterwegs zur neuen Besitzerin ist *grins* wandert nun dieses Tuch in die Adoptionskiste. Schmusig weich kommt es daher und wer Interesse hat meldet sich. Einig bin ich mir noch mit jedem geworden. ;-)










Technische Daten:
Muster: Swallowtail Shawl von Evelyn A. Clark
Material: 72 g selbstgemixtes Kaschmir-Baumwoll-Garn
Göße: mittelgrosses Halstuch

Sonntag, 17. Juni 2012

Show your Colors

Auch schon wieder ewig dümpelte ein großes Knäuel 6-fach Farbverlaufsgarn von 100Farbspiele bei mir rum. Gedacht für ein Show your Colors Tuch. Das habe ich einfach mal in Angriff genommen.

Die Anleitung ist dafür gedacht, so lange zu stricken bis das Garn aufgebraucht ist und ich muss sagen es funktioniert sehr gut bis auf die Kante. Die neigt so leider zum einrollen. Das Garn ist in der 6-fach Variante leider ein wenig schwer für ein Tuch, läßt sich aber sehr angenehm verstricken und der Farbverlauf ist bestens gelungen.

Gestern der Waschmaschine entrissen und leicht aufgedämpft um die rollende Kante zu begradigen, muss ich nun feststellen, dass ich es vermutlich doch noch spannen muss. Trotzdem wollte ich es Euch schon mal zeigen.

Das Tuch wird zur Adoption freigegeben. Bei Interesse kurze Mail, wir werden uns sicher einig werden. :-)








Technische Daten:
Muster: Show your Colors I von Monika Eckert
Material: 296 g 6-fach Farbverlaufswolle von 100Farbspiele
Größe: riesig ;-)

Donnerstag, 14. Juni 2012

Sockenpaar 13/2012

Ja, das mit den Socken ist in diesem Jahr irgendwie weniger als sonst, aber ich fühl mich wohl dabei, lasse mich nicht hetzen und mache, worauf ich gerade Lust habe.

Trotzdem kann nun ein weiteres Paar in die Geschenkekiste einziehen. Auch diesmal durfte ich mich über zwei Knoten freuen, aber wenigstens ist der Farbrapport weitergelaufen und gefehlt hat auch nur minimal. Nun gut so kann ich damit leben auch wenn ich lieber auf Knotengedöns verzichten würde.

Socken 13/2012, Gr. 40/41 76 g Opal Petticoat

Technische Daten:
Größe: 40/41
Material: 76 g Opal Petticoat Farbe 1291
Muster: gar keins

Und das Beste, der Rest ist ebenfalls schon verarbeitet und meine Patchdecke wieder ein paar Patche größer. :-))

Samstag, 9. Juni 2012

Zur Abwechslung

Schön zu lesen, dass Ihr von dem Schal wohl ebenso begeistert seid wie ich. Da kann ich es mir nun sicher leisten, mal wieder etwas einzuschieben, von dem ich nicht so angetan bin, oder? ;-)

Voller Vorfreude habe ich nämlich aus meinem Stash einen lange gehüteten Sockenwollknäuel rausgesucht und ich wusste schon länger, das werden Socken nur für mich. Die Freude dauerte aber ehrlich gesagt gar nicht lange an, denn das ist mal ein typisches Beispiel von "toll am Knäuel anzusehen aber eher abschreckend wenn verstrickt". Dachte ich auf dem Knäuel noch es würden schön breite Streifen werden, entpuppte sich das am Socken als mittleres Chaos und Durcheinander. Damit ist klar, die Socken werden wohl jemanden finden, dem sie die Füsse wärmen können, meine Füssen werden es auf keinen Fall sein.

Aber es gibt immer auch eine gute Seite der Medaille, jetzt verbraucht der Knäuel wenigstens keinen Platz mehr in meinen Stashkisten. *lol*


Technische Daten:
Muster: gar keins
Material: 72 g Sockenwolle von Wolle Harthmut
Größe: 39

Und weil ich meinen guten Vorsätzen von Anfang des Jahres schon recht treu bin, wird hier auch weiterhin geräumt und aussortiert. Es ist jetzt nicht so, dass ich wöchentlich eine Mülltonne füllen könnte, aber ein paar Dinge verlassen das Haus eigentlich immer ohne ersetzt zu werden und es tun sich erste zaghafte Lücken auf. *strahl*

Dieser Aktion zum Opfer gefallen sind auch diese Dinge, die gerne ausziehen dürfen. Bei Interesse bitte einfach melden, ich warte mal ab, ob noch jemand Spaß damit hätte:

1) 4 x Strickliteratur:


2) eine kleine Kiste voller Sticktwist in den verschiedensten Farben. Der Stickvirus hat mich nie wirklich befallen und deshalb dürfen die nun auch gehen:


So jetzt bin ich mal gespannt.

Freitag, 8. Juni 2012

Mini Mania

Tja, die Tatsache, dass die Statistik für Mai so übersichtlich ist, liegt nicht nur daran, dass ich nicht mehr sooooviel zum Stricken komme, sondern auch am Zeitmangel der sich bei den Blogposts niederschlägt. Das heisst im Klartext, dass hier schon wieder ein paar Sachen rumfliegen, die
a) noch keine vernähten Fäden aufweisen
b) noch nicht gespannt sind oder
c) noch keinen Fototermin hatten.

Das mit den Fotos ist auch wieder so eine Sache, denn irgendwie stimmt wohl mit meiner Kamera was nicht, jedenfalls gibt sie die Farben nicht richtig wieder und so ausgesprochen scharf werden die Bilder leider auch nicht, wie Ihr an den folgenden auch leider sehr deutlich erkennen könnt. *seufz*

Auf alle Fälle kann ich Euch heute - wenn auch leicht verschwommen - zeigen, was aus der Frage "abketten und einen Schal oder doch lieber weiterstricken und eine Decke machen" geworden ist.

Angesichts dessen, dass ich dann doch keine Decke in bunt, bunt, bunt wollte und ich wahrscheinlich niemals genug Sockenwollreste in orange/rot/gelb haben werde, habe ich mich für abketten und die Variante Schal für Obdachlose entschieden. Dafür finde ich aber ist er auch ausgesprochen schön geworden und so richtig ein "nur Resteverwertungsprojekt-Gefühl" kommt beim Ansehen - zumindest bei mir - gar nicht erst auf. Insofern kann ich Euch das Muster dafür nur wärmstens ans Herz legen. :-))










Technische Daten:
Muster: Mini Mania Scarf von Sarah Core
Material: 132 g Sockenwollreste
Größe: 1,60 m auf 25 cm mit 600 Maschen Anschlag

Dafür habe ich das selbe nun noch in Blautönen angeschlagen und der Gedanke an eine Decke geistert weiter/wieder in meinem Kopf rum. *lol*

Mai Statistik

3 Paar Socken Größe 39   198 g

Verbrauch Sockenwolle 198 g

Annis-Tuch  30 g

Gesamtverbrauch: 228 g

Ganz schön übersichtlich. *staun*

Samstag, 26. Mai 2012

Knoten und Fehldrucke

Während ich mich hier schon wieder mit einem neuen Strickproblem beschäftige war ich zur Erholung *stöhn* wieder mit Fäden vernähen beschäftigt um ein anderes Ärgernis aus den Augen zu bekommen.

Seit geraumer Zeit faszinierte mich das Muster Crazy Stripes von der WollSchnegge. Nun ja weniger das Muster bei glatt rechts als die Sockenkonstruktion an sich. Als mich aus dem Stash eine Streifensockenwolle anlachte habe ich dann auch endlich mal angeschlagen. Eine Fortissima Colori Socka hat es getroffen. Der erste Knoten im Garn hat mir zwar ein Knurren entlockt aber ich habe es ignoriert und weiter gestrickt. Als ich dann beim zweiten Socken plötzlich die blauen Streifen vermisste habe ich laut geflucht. Der Kragen ist mir jedoch geplatzt als ich beim Abwickeln des Knäuels feststellen musste, dass die blaue Farbe bis fast zum Schluss nicht mehr zu sehen war. Die eigentlich blauen Passagen blieben hartnäckig weiss. Abwickeln und anstückeln hätte mich also auch nicht die Bohne weiter gebracht. Fotografiert und den Hersteller angeschrieben brachte mir dann die Antwort ein, dass Knoten "zwar ärgerlich aber nun mal produktionstechnisch bedingt seien..." auf den Fehl- bzw. Nichtdruck ist man vorsichtshalber gar nicht erst eingegangen. Meinen Hinweis, dass es nicht mal möglich ist ein Paar Socken der nicht besonders beeindruckenden Größe 38/39 herzustellen, aus einem Sockenwollknäuel der nach Aufdruck für mindestens Größe 44 ausreichen sollte, ignorierte man. Gnädigerweise bot man mir an, mir einen Ersatzknäuel zu schicken, sozusagen um des lieben Frieden willens. Darüberhinaus würde man künftig darum bitten, dass ich mich doch an den Einzelhandel wende, bei dem ich das Knäuel gekauft hätte. Das dürfte mir bei 95 % meines Stashes wirklich schwer fallen, da ich es einfach beim besten Willen nicht mehr weiss, wo ich das Knäuel erstanden habe. Von Tauschgeschäften, -Kisten und Geschenken mal ganz abgesehen. Befriedigend finde ich diese Reaktion der Garnhersteller nun wirklich nicht, auch wenn der Ersatzknäuel tatsächlich bei mir eingetroffen ist.Wie geht es denn Euch damit? Bin ich komisch, wenn mich sowas ärgert?

Egal, so sehen die Socken jedenfalls aus, die ich ausser den Obdachlosen die sicherlich nur Interesse an warmen Füssen und weniger an der Optik haben, niemandem zumuten möchte:






Technische Daten:
Muster: Crazy Stripes von WollSchnegge
Material: 62 g Fortissima Colori Socka Color Farbe 08
Größe: 38/39

Mein Fazit zum Muster: Nette Idee, wirkt auch gut am Fuss. Lediglich die Ferse habe ich anders gestrickt damit ich nicht nochmal anstückeln muss.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Socken 10/2012

Seit heute vormittag sitze ich hier und warte, dass die Stadtwerke langsam mal den Fuss von der Wasserleitung nehmen damit das kühle Nass auch wieder den Weg in unser Zuhause findet. Nach den Aushängen sollte der experimentelle Zustand "Neandertal" ohne fliessend Wasser schon seit Stunden beendet sein. Tatsächlich aber spotzt der Wasserhahn nachhaltig Luft. Sollte sich das bis heute abend nicht ändern, muss ich wohl ins Schwimmbad gehen um mich zu kultivieren. Die nächste öffentliche Toilette - und ich sinniere schon eine ganze Weile darüber nach - ist leider auch eine ganze Ecke weg von hier.

Da kann das Motto nur Ablenkung sein und was lenkt mehr ab als Fäden vernähen? Für mich funktioniert das perfekt, weil ich es nicht ausstehen kann und schon finde ich die Rahmenbedingungen hier zu Hause nur noch am zweitschlimmsten. *lol*

Vernäht sind die Fäden der Mad Color Weave Socks die ich aus einer total verrückt gefärbten Wolle gestrickt habe. Vor Urzeiten mal bei Wollpapst gekauft schmurgelte dieser Strang bis vorgestern in meinem Stash herum. Der Name des Sockenmusters hat mich sofort auf die Idee gebracht genau diese Wolle hervorzukramen und finde es nun ganz gelungen. Das Muster strickt sich super und die Anleitung hat nach der ersten Wiederholung ausgedient, der Rest strickt sich fast blind. Nun ja, jedenfalls wenn man wirklich spitze Nadeln und keine Angst vor Verzopfungen ohne Hilfsnadel hat. ;-)






Technische Daten:
Muster: Mad Color Weave von Tina Lorin
Material: 72 g Unikat von Wollpapst
Größe: 39

Mittwoch, 9. Mai 2012

Lange Überlegungen

...und natürlich Eure zahlreichen Kommentare, die nahezu alle Richtung abketten tendierten veranlassten mich ....auch zu keinem wirklichen Ergebnis. *kicher* was den Schal bzw. die Decke anbelangt.

Eine Befragung von Göga hatte einen leicht verzweifelten Blick und die Aussage "Du machst ja doch was Du willst!" Naja, Recht hat er ja. *gröhl*

Schlußendlich habe ich das Teil erstmal geparkt und habe schnell ein Paar Socken für Göga fertig gestrickt. Nix aufregendes ohne Muster einfach geradeaus wie Gögas das so lieben. :-) Und mit der Restwolle einen neuen Schal/Decke angeschlagen. Der Anfang ist nun in Blautönen und gefällt mir ungleich besser für eine Decke und ranhalten (guter Tipp Frau Wollsocke!) hat mir auch deutlich gezeigt, dass ich keine Decke haben will die unten orange/rot und oben dann vermutlich überwiegend in blau wäre. Ergo ich werde den Schal abketten sobald ich wieder passende Wolle in den Fingern habe. Mit dem blauen Anfang kann ich dann noch ein Weilchen abwägen ob Decke oder Schal.

Ach ja, das sind die unspektakulären Socken:





Technische Daten:
Muster: grade aus und um die (Fersen-)Kurve
Größe: 39
Material: 64 g Opal Sockenwolle Smoke

Und gegen den verzweifelten Blick gabs dann ein feines Abendessen:




Nämlich Thunfischsteak im bunten Sesammantel auf Erdbeer-Rucola-Salat mit Honig-Balsamico-Creme. Yummieeeee!

Donnerstag, 3. Mai 2012

Wenn der Hafer sticht.....

Es war März als ich beschlossen hatte ein paar Schals für die Bahnhofsmission und damit für die Obdachlosen zu stricken. Ein Blick in die Sokenwollrestekiste und auf meine Patchdecke, deren Fertigstellung langsam aber sicher doch mal absehbar ist, brachte mich auf den Gedanken, doch einige Sockenwollreste für die Schals zu vernadeln. Eine Anleitung stach mir bereits vor längerer Zeit ins Auge die sich dafür ganz wundervoll eignen würde. Der Mini Mania Scarf hatte mich dann veranlasst mal auf die Schnelle 600 Maschen anzuschlagen und es auszutesten. Es strickt sich wundervoll mindless und durch die Webtechnik verschmelzen die unterschiedlichen Farben wie genauso gewollt zu einem recht harmonischen Ergebnis. Also strickte ich weiter und wäre jetzt an dem Punkt, den Schal abzuketten.

Als ich so am Stricken der letzten Reihen war, schoss mir der Gedanke durch den Kopf, wie wohl eine Decke aussehen würde. Eine Messung zeigte, dass die Breite mit ca. 1,65 m wie für diesen Zweck geschaffen wäre. Einziges Manko, die bislang gut durchgehaltene Farbmischung mit Schwerpunkt orange/rot/weiß könnte ich für eine Decke nicht durchhalten, da mir hierfür die Reste bei weitem nicht ausreichen. Ich müsste also langsam in andere Farbschattierungen überblenden, wofür sich die Technik aber ganz gut eignen würde. Auf der anderen Seite wäre das natürlich dann ein nächstes Ultralangprojekt und Göga hat zur ersten Patchdecke schon ganz ängstlich nachgefragt ob die denn in unserem Haushalt verbleiben würde. *kicher* Er steht auf so bunte Sachen nicht so wirklich. Aber drücken würde mich das Deckenprojekt halt schon.....

Guggt mal, so sieht es im Moment aus:



Und aus der Nähe betrachtet, unten Vorderseite oben Rückseite:



Jetzt stellt sich mir die Frage was soll ich tun? Abketten oder doch auf Deckengröße weiterstricken? Was findet Ihr denn? Sticht mich gerade nur der Hafer oder wäre es das Experiment wert? Was würdet Ihr tun?

Mittwoch, 2. Mai 2012

Minituch

Als ich gerade die Statistik erstellt habe, war ich doch sehr überrascht, wieviele Tücher so in letzter Zeit entstanden sind. Trotzdem habe ich jetzt noch ein Tuch zu zeigen, bevor es wieder mit Socken weiter geht.

Da ich von dem Lace-Garn noch 50 g übrig hatte, wollte ich noch ein kleineres Tuch stricken, auch wenn mir natürlich von vorneherein klar war, dass ich auch hier wieder mehr als nur den Anfangs- und Endfaden zu vernähen hätte. So war es natürlich auch. *seufz* Meine Wahl fiel auf Annis, das in Ravelry nun schon fast omnipräsent ist und ich strickte es einfach auch. Herausgekommen ist ein kleines eher unscheinbares Tuch, das ich als "nett" bezeichnen würde, das mich aber so gar nicht in seinen Bann ziehen konnte. Der einzige Begeisterungspunkt war, dass die Wolle genau an der Borte von hell zu dunkel wechselte, was nun schon ganz nett wirkt, dafür kann aber die Anleitung nichts. Vielleicht wirkt das Tuch in anderer Wolle auch gefälliger? Ich weiss es nicht, ich werde es jedenfalls nicht nochmal stricken.


Technische Daten:
Material: 30 g Evilla Artyarn 8/1 - und der rest wird nun gnadenlos entsorgt
Muster: Annis von Susanna IC

Demnächst gibt es dann wieder Socken zu sehen. :-)

April-Statistik

1 Paar Socken Größe 40/41   86 g

Sockenwolle: 86 g

Revontuli-Tuch 150 g
Tuch Kassandra 92 g
Tuch Gardens of Isfahan 40 g

Andere Wolle: 282 g

Gesamt Wollverbrauch: 368 g

Sonntag, 29. April 2012

Und es geht weiter mit einem Tuch

Ebenfalls mal wieder ein Projekt für die "Wünsch Dir Was"-Gruppe bei Ravelry. Aus meinem Stash ausgegraben hatte ich einen 200 g Strang Evilla Artyarn 8/1 in Grüntönen. Und eine Strickerin wünschte sich daraus ein Revontuli-Tuch zum einkuscheln. Gut wirklich kuschelig ist das Tuch für kratzempfindliche Gemüter nur mässig, aber die Farben sind einfach toll und wirken gerade bei diesem Tuch sehr schön. Die Anleitung für das Revontuli-Tuch ist einfach, schön zu stricken und die Wirkung ist echt klasse. Ganz anders sieht es bei dem Garn aus. Ein Lace-Garn in schönen Farben und Verläufen aber schrecklich unregelmäßig gezwirnt. Ähnlich wie bei dem Kauni-Garn gibt es so dermassen dünne Stellen im Garn, dass es beim Stricken einfach reisst. Geendet hat das ganze damit, dass ich bei einem Tuch das normalerweise nur einen Anfangs- und Endfaden zu vernähen hätte, am Ende eine längere Fadenvernähsession zugebracht habe. Das Garn hat meiner Ansicht nach das Prädikat "nicht empfehlenswert" verdient. Möge aber jeder selbst seine eigenen Erfahrungen machen, das sind die einprägsamsten und wertvollsten. ;-) Photobucket Photobucket

Technische Daten:
Material: 150 g Evilla Artyarn 8/1 in Grün
Muster: Revontuli von AnneM

Und aussortiert habe ich auch mal wieder. Dieses Buch würde ich ziehen lassen:



Es sind wirklich sehr schöne Sockenmodelle darin, aber ich habe bislang noch nichts daraus nachgestrickt und werde es vermutlich auch nicht tun. Warum nicht? Keine Ahnung, ich weiss es wirklich nicht. Wer Interesse hat, der möge sich bitte melden, bin für viele Vorschläge offen.