Donnerstag, 19. August 2010

Rasch, rasch....

muß es jetzt weiter gehen, damit ich bald die schöne Spendenwolle aus dem Megapaket in Angriff nehmen kann.

Drum hab ich mich heute gezwungen, eeeeeeeendlich mal die Earl Grey-Socken die bereits seit Urzeiten angefangen hier rum dümpeln, fertig zu machen. Leute ich kann das Garn nun wirklich nicht mehr sehen, es ist schrecklich. Vor über einem Jahr hatte ich das Garn mal dazu auserkoren, zu den Bayerischen Socks zu mutieren. Wagemutig habe ich mich in das endlose Zopfabenteuer gestürzt, aber ich muß gestehen, die Anleitung ging über meinen Horizont. Die Beschreibung der Verzopfungen ohne Zopfnadel wollten so gar nicht in meine Gehirnwindungen und nach zweimaligen wenig überzeugenden Anläufen, habe ich das Vorhaben genervt aufgegeben und im Dezember *hust* (Ravelry ist gnadenlos, was das erinnern an Zeitabläufe angeht) die Earl Grey-Socken angeschlagen. Nun die Wolle ist so fitzelig dünn, dass ich hier statt mit den gewohnten 2,75 mm'er Nadeln mit 2 mm stricken musste. Ausserdem ist es nicht besonders toll mit geribbelter Wolle zu stricken und letztlich hat mich das Muster auch nicht so wirklich überzeugt. Stramm am Fuss sitzend ist es nun ganz nett, mehr aber auch nicht und ich würde es nicht wirklich nochmal wiederholen.

Die Socken in Größe 40/41 wiegen 78 g und waren ursprünglich für die Füsse von Göga gedacht, allerdings mag ich nicht permanent an diese seelische Quälerei erinnert werden und so werden sie wohl die Füsse von jemand Anderem wärmen. Basta.

Einer Detail-Aufnahme des Musters haben sich die Socken auch widersetzt und damit müssen wir uns alle nun mit dieser Schummeraufnahme begnügen und mit der Berücksichtigung in der Strickstatistik.

Socken 36/2010

Wie gesagt, allein der Anblick des Garns setzt in mir einen entsetztlichen Widerwillen frei und so war ich mit dem Rest von 20 g schon auf dem Weg zum Mülleimer. Konnte mich allerdings im letzten Moment noch zurückhalten und nu nadele ich mit Todesverachtung noch zwei Frühchenmützen, damit ich es endlich aus den Augen bekomme. Hoffentlich krieg ich die heute noch fertig. *pfffft*

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hiiiiiilfe - 2er Nadeln - was für eine Qual, niemals nix für mich!!! Du kannst echt stolz auf Dich sein, da steckt doch wahnsinnig viel Arbeit drin, schon alleine wegen dem Earl Grey :) Das Muster habe ich mir auch shon mal angesehen, aber das wars dann auch schon....und jetzt nadelst Du auch noch Babymützchen...Hut ab! Liebe Grüße, Maria

Martina hat gesagt…

Naja soooooooo schlecht sehen diese socken js nicht aus!!!!!!!!
Sind so einfach ein paar greue Socken eben.
Aber die ganze vorgeschichte ist ja schon speziell. Manchmal hat man so was. Deshalb stricke ich immer nur an einem paar socken. Ich stricke nie mehrere sachen an. Ich zwingr mich dann selbst immer erst zuende zu machen und dann das nächste anfangen. Weil ich kenne mich dann auch und es würden ganz viiiiiiiiiiele UFO ´s hier rumliegen.
Viel spaß bei der nächsten interessanten strickerei!!!
Grüße aus dem Taunus
Martina

Petra hat gesagt…

Ich finde die Socken auch sehr schön. Und ich muss vor deiner Konsequenz, das Stricken trotz Abneigung durchzuziehen, echt den Hut ziehen! Ich wäre da gnadenlos :)

Liebe Grüße
Petra

Anonym hat gesagt…

Nochmal ich - aus meinem Kommentar ganz oben, ist gar nicht rauszuhören, wie toll ich Deine grauen Socken finde. Sie sind elegant und zeitlos und edel - und wenn man die Arbeit und die Zeit überdenkt, die Du in die Socken und das komplizierte Muster investiert hast - dann sind das total wertvolle Socken! Ich finde die klasse!!!!! liebe Grüße von mir

s´hexerl hat gesagt…

ich bewundere ja immer wieder Deine Konsequenz und Dein Durchhaltevermögen.... unglaublich!!! Bei mir wär das GARANTIERT zum Ufo auf alle Zeit mutiert!
gdvlg,
Nadja

Moni hat gesagt…

Hallo Linda,
ich stricke viele Socken mit 2er Nadeln, irgendwie werden sie mir sonst zu labberig. Aber zu der Farbe kann ich nur sagen, tapfer, dass du sie fertig gestrickt hast und noch tapferer, dass der Rest nicht in der Tonne gelandet ist. RESPEKT!
Liebe Grüße,
Moni