Sonntag, 17. Januar 2010

Ich war noch niemals in New York .....

trifft jetzt auf meine Wenigkeit so gar nicht zu, im Gegenteil ich war schon einige Male dort aber es gefällt mir immer wieder sehr gut. Um so erfreulicher, daß ich die letzte Woche mal wieder die Gelegenheit hatte dort die Straßenschluchten unsicher zu machen.

Besonders schön war schon jeden Tag das Aufwachen im Hotelzimmer mit diesem tollen Ausblick:

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Die Tage an welchen ich alleine unterwegs war, habe ich natürlich fleissig zum Besuch der diversesten Yarn-Shops in Manhattan genutzt. Am Ende stellte sich heraus, daß ich meine Wege so geschickt gelegt hatte, daß ich in knapp zwei Tagen 14 Shops abgeklappert hatte, wobei der Wiederholungsfaktor des dort gesehenen irgendwann dann schon ziemlich hoch war. Letztlich habe ich an Wolligem wirklich sehr viel gesehen, sogar einen Shop bei welchem das Sockengarn schon im Regal zu pillen begonnen hat, aber im Grunde kaum etwas gekauft. Obwohl ich ganz fest vorhatte mir wenigstens Wolle für ein größeres Projekt mitzunehmen fand ich dann die Preise der Dinge die mich so anlachten wenig anregend und ich habe es bei vier Strängen Koigu-Sockenwolle aus der Sale-Kiste und zwei Konen Lace-Garn mit "Stainless-Steel"-Anteil von LionBrand belassen. Dazu kamen noch zwei Clasps von Nicky Epstein und ein Sortiment superdünner Stricknadelspiele von Susan Bates.

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Wesentlich interessanter, vor allem preislich war dann schon die Strickliteratur. Schade nur, daß Bücher so schwer sind, daß man sich schon ganz genau überlegen muß was denn nun wirklich mit soll. In zwei Punkten war die Entscheidung einfach, denn sowohl das Buch "Enchanted Sole" als auch das zweite Socken-Buch von Cat Bordhi sind hier in Deutschland nur schwer oder eher ziemlich teuer zu bekommen. Das Buch übers Brioche-Stitch stricken bekam ich zufällig zwischen die Finger und ich finde es einfach supertoll. Gute Erklärungen, sehr ausführlich und gespickt mit tollen Ideen die ich noch nicht in jedem anderen Strickbuch gesehen hatte und ja, Yarn Harlot....das musste einfach so noch mit.

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Aber es gibt ja noch soooo viel jenseits von Wolle und Co in Manhattan zu sehen und so schlenderten wir durch den zauberhaft verschneiten Central Park

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setzten uns an der Battery in die Sonne:

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und genossen es uns einfach so in den Strassen treiben zu lassen.

Am Ende war es auch wieder schön zu Hause zu sein und dort habe ich das größte Bedürfnis gestillt, das uns nach jedem USA-Aufenthalt unweigerlich überfällt. Wir lieben beide das amerikanische Essen, die supersüssen Desserts, die tollen Steaks die es bei uns so überhaupt nicht gibt, hin und wieder einen Burger, Pastrami-Sandwiches und vieles mehr, aber das Brot!!!!!!! Das Brot essen wir dann doch lieber zu Hause und am liebsten selbstgemacht:

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Kommentare:

Rosenfee hat gesagt…

Schöne Bilder,toll das du sie eingestellt hast...Danke
Du hast feine "Beute"mitgebracht,die Lilien wow..ich liebe Lilien...und die restlichen Sachen sind auch toll!
Lob ausserdem für die schön gestrickten Socken...klasse!
Liebe Sonntagsgrüsse
Patricia

Angelika hat gesagt…

Ach, ich würde auch gerne mal nach New York fliegen und die Wollgeschäfte abklappern. Und das tolle Koigu Garn hätte ich ganz bestimmt auch nicht liegen lassen. Um wieviel teurer ist die Wolle denn?

Grüße
Angelika