Sonntag, 1. Februar 2009

Die Vorteile eines Knitalongs

...kennen wir ja alle zur Genüge. Mehr oder weniger viele Gleichgesinnte "rotten" sich zusammen um an dem gleichen (nicht dem selben! Smilie by GreenSmilies.com) Projekt zu arbeiten. Man unterstützt sich gegenseitig, man spornt sich an und tüftelt gemeinsam an Problemen in der Anleitung. So weit so gut.

Gestern fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren, es gibt noch einen weiteren großen Vorteil ....... man kann bei dem/n Projekt/en gemeinschaftlich im Eifer absterben und sozusagen "im Team" liegen lassen bis es vom WIP über das Dauer-Ufo zum NFO (niemals fertig werdenden Objekt) mutiert. Toll, oder? Und man ist damit nicht allein, nein, die anderen stricken ja auch nicht weiter. Da stellt sich doch auch gleich gar kein sooooo schlechtes Gefühl ein.

Und wer gerne in fremden Wunden rührt (und ich tu das bisweilen auch leidenschaftlich gern ) hat DEN Aufhänger schlechthin bei passenden Gelegenheiten dezent auf dieses NFO hinzuweisen. Smilie by GreenSmilies.com

So geschehen dieser Tage, als ich dachte mit meiner Info zum Baby Cables diesmal den mahnenden Worten entronnen zu sein *lach*, kamm doch tatsächlich der Seitenhieb zu meinem PurpleGableHoodie geflogen. *autsch*

Ja, ich bekenne mich schuldig, auch ich hab da immer mal wieder nachgebohrt, und mich dünkt, daß meine beiden Mitstreiterinnen wohl ähnlich fleissig daran gearbeitet haben wie ich. Nämlich GAR NICHT!

Dann will ich doch mal mit gutem Beispiel voran gehen und hab deshalb gestern das gute Stück aus den Tiefen der Ufo-Tasche befreit. Schön, der Body ist ja schon seit 1820 bei den Armlöchern angelangt und ich bin beim Stricken des drölften Ärmels abgedriftet, weil ich mit den Maßen nicht zurechtkam und die Maschenzunahmen im links gestrickten so schröcklich fand. Nun das Problem der Maschenzunahmen hat sich seit dem Baby Cables ganz elogant gelöst, denn dort wird eine einfache, wirkungsvolle und kaum sichtbare Methode verwendet. (Warum kam ich da nicht selbst drauf *an die Stirn patsch*) Blieb noch das Handicap der unterschiedlichen Maschenproben, wobei die Maschenprobe in der Anleitung merkwürdigerweise mal wieder nicht zu den Maßen der Anleitung stimmt. Egal, ich hab nu beschlossen das zu ignorieren und vertraue drauf, daß ich es irgendwie mustersinnig hinbekomme, wenn ich nur stur die Maße umrechne, damit das Teil zumindest paßt.
Kurzerhand hab ich mir gestern den Ärmel geschnappt, der mir am passendsten erschien (die Auswahl ist ja groß) bis zu den ersten Zunahmen geribbelt und neu gestrickt. Und weil ich mir nur sehr kryptische Notizen zu meinen Abweichungen zur Anleitung gemacht habe, darf ich heute nachmittag mit der Abenteuershow "was hat sich die Strickerin wohl dabei gedacht und vor allem auch gemacht" auf der Couch tummeln, damit ich wenigstens zwei einigermassen gleiche Ärmel am Pullover haben werde.

Aber immerhin ein Anfang ist gemacht und deshalb werde ich bei soooooo vielen Vorteilen wohl nur noch Projekte in Knitalongs stricken. Smilie by GreenSmilies.com

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